..sodass Be- und Entladepersonal gestellt wird….. und eigentlich ist es auch in Deutschland im Handelsgesetzbuch (HGB) §412 geregelt; hieraus ergibt sich die Verpflichtung des Empfängers zur Entladung (Allerdings muss man ggfs. zwischen Arbeits- und Transportrecht unterscheiden, denn es kann eine Vereinbarung im Frachtauftrag vereinbart sein).

In Portugal gilt seit September ein Be- und Entladeverbot für das Fahrpersonal; die Nichteinhaltung der Regeln wird mit einem Bußgeld von 15.000€ geahndet. Nur Umzüge und Haus-zu-Haus-Transporte sowie Beförderung von Kraftstoff zählen zu den Ausnahmen. Darüber hinaus werden die Wartezeiten an der Rampe begrenzt und strenge Strafen für Verspätungen sowie die Möglichkeit von Entschädigungsansprüchen für Frachtführer eingeführt.

Auch ein spanischer Transportverband fordert ähnliche Änderungen.


Fakt ist, dass durch eine Gewährleistung der schnelleren und sicheren Entladung durch entsprechendes Personal, sowie durch zeitnahe Bereitstellung der Frachtpapiere, Beschränkung der Be und Entladevorgänge, die Wartezeiten minimiert werden können und die Arbeitskräfte des Fahrpersonals geschont werden.


Der BLV-pro e.V. fordert auch über die Corona-Pandemie-Zeiten hinaus eine entsprechende Regelung für ein generelles Be- und Entladeverbot auch für Deutschland.

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