Der durch die #Politik geduldete unfaire Wettbewerb und die Benachteiligung setzt deutsche Transportunternehmen zunehmend unter Druck.
Dazu scheint auch „Gräfenhausen“ in Vergessenheit zu geraten – das Elend der ausländischen #Kraftfahrer, die wie jeder andere auch ihre Familie versorgen und ernähren wollen, wird von der Politik nicht gesehen. Die Fahrer aus Osteuropa aber auch aus z.B. Indien, Philippinen kampieren monatelang in ihrem LKW, keine Heimfahrt, keine gerechte Entlohnung. Der goldene Westen ist zum Elendsquartier geworden. Ist z.B. der Besuch einer Sanitäranlage für einen heimischen Fahrer schon zur Abzocke mit 1,00 - 1,20€ geworden, ist dies für diese Fahrer schlicht unerschwinglich.  
Die rechtlichen Konsequenzen bei Nichteinhaltung von Kabotage Regeln kommen so gut wie nicht zum Tragen; es drohen zwar Geldstrafen und der Entzug von Lizenzen sein. Aber aufgrund der fehlenden #Kontrollen nehmen die ausländischen Transportunternehmen das Risiko in Kauf, da sie kaum schwerwiegende Auswirkungen auf ihre Geschäfte befürchten.
Wir stellen zunehmend fest, dass gerade deutsche Auftraggeber aus Kostengründen kein Interesse an der Einhaltung der Kabotage Regeln haben
Der  BLV-pro e.V. fordert daher: Aufstockung des Personals bei BALM, Freigabe der #Mautdaten zu Kontrollzwecken, elektronischer CMR und die In-Haftungnahme der Auftraggeber und Be- und Entlader. Damit können strengere Kontrollen und Überwachungsmechanismen implementiert werden, um die Einhaltung der Kabotage Regeln sicherzustellen. Dies kann dazu beitragen, einen fairen Wettbewerb zu fördern und Verstöße zu reduzieren

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